Wirbellosenwelt

 

Neben ausgewählten Fertigfuttersorten stelle ich auch mein eigenes Spirulinafutter her. Es enthält besonders hochwertige Zutaten, im Besonderen das hochwertige Spirulinapulver, das  auch als Nahrungsergänzung für Menschen geeignet ist. Ich kaufe kein minderwertiges Spirulina, wie es oft in Fertigfuttersorten enthalten ist. Denn auch wenn oft nur ganz geringe Mengen minderwertigen Spirulinas in einem Futter enthalten sind, darf der Hersteller es "Spirulinafutter" nennen. Ein Tip: unbedingt vor dem Kauf die Zutatenliste und die Mengenverteilung auf der Packung prüfen!

Über die Jahre habe ich mein Rezept laufend verändert und achte bei allen Experimenten nur darauf, daß der Anteil von tierischen Proteinen nicht zu hoch ist, da zu viel Protein zu Häutungsproblemen führen könnte wenn das Futter sehr regelmäßig gefüttert wird.

Mein Rezept hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Die besten Erfahrungen habe ich mit folgenden Bestandteilen gemacht:

100% reine Spirulina-Alge in Lebensmittelqualität, Moringa, Chlorella, Heilerde, Brennessel, Spitzwegerich, verschiedene Blüten und Blütenpollen, Löwenzahn, Spinat, Erbsen, ganz wenig Karotten, Paprikapulver, Thymian, Hokkaido Kürbis, Knoblauch, Yakult, Grünnlippmuschelextrakt, Astaxanthin, Gammarus, Beifuß und Montmorillonit.

Alle Zutaten werden zu einer weichen Masse vermischt, wobei ich das Spirulina als letztes zugebe, da es stark riecht. Diese Masse gebe ich dann auf ehemalige Metall-Regalböden, die ich mit Backpapier überzogen habe. Ich bevorzuge diese Metallböden von Kellerregalen zum Trocknen des Futters, da das Metall warm wird und das Futter schön durchtrocknen kann. Mit einem Plattiereisen oder einem großen Messer streiche ich alles schön großflächig und flach auf. Durch das aufstreichen und plattieren wird die Masse kompakter und löst sich im Wasser dann langsamer auf, ähnlich wie bei vielen Futtersticks. Dann streue ich noch ein paar Leckerli wie z. B. fein geschnittenen, getrockneten Hokkaido-Kürbis, Moringapulver, Blüten, Thymian, Sera micron  etc. darauf.

Danach stelle ich den Regalboden zum Trocken vor den Kachelofen oder im Sommer nach draussen. Je nach Temperatur ist das Futter nach 2 Tagen komplett durchgetrocknet. Nach dem Trocknen breche ich die Platten in Stücke, von denen ich beim Füttern die benötigte Menge abbrechen kann. Da das Futter im Wasser wieder etwas aufgeht, bitte erst eine kleinere Menge füttern und lieber nachdosieren! Das Futter hält sich so dann mehrere Monate (bei mir nicht, weil ich immer viele Nachfragen danach habe...) sollte aber unbedingt luftdicht, dunkel und trocken gelagert werden, damit es nicht zu schimmeln anfängt.


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